Häufig gestellte Fragen der Kunden
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Sind die Putze aus der Produktreihe Transputz® Sanierputze im Sinne der WTA?
Antwort:
Nein,
im Gegensatz zu Sanierputzen nach WTA sind Hydroment-Putze nicht durch chemische Zusätze hydrophobiert. Das Feuchtemanagement wird über ein spezielles Porensystem durch rein physikalische Vorgänge gesteuert. Die Gefahr, dass sich durch ungünstige Witterungseinflüsse keine für die Funktionsweise entscheidende Hydrophobierung im Putz aufbauen kann, entfällt.
Wie aus den technischen Merkblättern zu entnehmen ist, besteht der Putzaufbau aus einem vollflächig aufgetragenen Haftspritzbewurf und einem Grundputz, jeweils aus dem gleichen Material.
Es werden keine drei verschiedenen Produkte benötigt, wie bei Sanierputzsystemen nach WTA vorgegeben. Damit ist eine schnelle Verarbeitung mit kurzen Stand- und Wartezeiten möglich. Der gesamte Putzaufbau ist homogen aufgebaut. Aufgrund somit fehlender Übergangswiderstände von einem Material zum nächsten ist ein sehr geringer Diffusionswiderstand möglich.
Dies bedeutet zuverlässig und nachhaltig sanierte Wände, die auch langfristig frei von Schäden durch Feuchtigkeit und Salzausblühungen sind.
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Welche Farben sind für einen Anstrich geeignet?
Antwort:
Als Anstrich werden rein mineralische Anstriche wie Kalk- und Silikatfarben empfohlen.
Nur bei einem geringen sd-Wert des Farbanstrichs kann die Feuchtigkeit schnell verdunsten, die Putzoberfläche bleibt schadensfrei und trocken.
Dispersionsfarben mit einem hohen Anteil organischer Bestandteile stellen den Verbund zum Untergrund über verklebende Eigenschaften her und verschließen somit das Porensystem. Bei einer Silikatfarbe z.B. findet eine chemische Verkieselung mit dem Untergrund statt. Die Diffusionsfähigkeit von Putz und Farbanstrich bleibt erhalten.
Weiterführende Hinweise:
Unter Aktuelles, in unserem Informationsschreiben “Optischer Abschluss mit dem richtigen Farbanstrich” finden Sie alle Antworten zu dieser Frage.
Gerne können Sie uns hierzu jedoch auch eine Anfrage zusenden.
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Wie kann die Oberfläche des Grundputzes verarbeitet werden?
Antwort:
Durch "Verreiben" oder "Rabottieren" kann die Oberfläche des Grundputzes je nach den optischen Ansprüchen verarbeitet werden.
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Welches sind die wesentlichen Unterschiede zwischen Transputz® SG, LP und WD?
Antwort:
Für die Anwendung in einfachen Kellerräumen oder im Sockelbereich bieten sich prinzipiell Transputz® SG als fertige Sackware oder das Wirkstoffkonzentrat Transputz® WK an.
Sollen die Räume nach der Sanierung einer höherwertigen Nutzung als Hobby- bzw. Wohnraum zugeführt werden, bieten sich Transputz® LP oder WD als Putzsystem an. Durch die verwendeten Leichtzuschläge kann eine verbesserte Wärmedämmung und damit eine höhere Wandoberflächen-Temperatur herbeigeführt werden.
Weiterführende Hinweise:
Mit Hilfe des Produktfinders können die für den Einsatz entsprechenden Produkte einfach und schnell gefunden werden.
In “Die Transputze® in der Übersicht” werden die verschiedenen Produkte vergleichend gegenübergestellt.
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Kann der Putz auch mit einem Handrührwerk aufgemischt werden?
Antwort:
Wie in den technischen Merkblättern beschrieben wird, kann der Putz mit Zwangs- oder Freifallmischern bzw. kleinere Mengen auch mit dem Handrührwerk gemischt werden.
Wichtig hierbei ist die Einhaltung der erforderlichen Mischzeit!
Die Verarbeitung mit der Putzmaschine ist nicht möglich.
Weiterführende Hinweise:
Ausführliche Informationen zu Mischzeit und Verarbeitung der einzelnen Putzsysteme finden Sie auf dem jeweiligen Technischen Produkt-Merkblatt.
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Werden bei stark geschädigtem Mauerwerk ein zusätzlicher Haftgrund bzw. Salzumwandler benötigt?
Antwort:
Nein, weitere Produkte wie z.B. Salzumwandler sind nicht erforderlich. Wie aus den technischen Merkblättern zu entnehmen ist, besteht der Putzaufbau nur aus einem vollflächig aufgetragenen Haftspritzbewurf und einem Grundputz. Beide Putzlagen sind aus dem jeweils gleichen Material herzustellen.
Weiterführende Hinweise:
Genauere Informationen zu Vorbehandlung des Mauerwerks und Verarbeitung der erforderlichen Putzlagen sind in den Technischen Merkblättern der einzelnen Transputze enthalten.
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Sind die Produkte der Transputz®-Reihe als Opferputze anzusehen?
Antwort:
Nein, Hydroment Transputz® stellt eine dauerhafte Lösung für nachhaltig sanierte Wände dar, die auch langfristig frei von Schäden durch Feuchtigkeit und Salzausblühungen sind.
Weiterführende Hinweise:
Alle Details finden Sie in der Funktionspinzip-Beschreibung der Hydroment Transputze®.
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Kann die Oberfläche von Transputz® SG/LP oder WD glatt abgezogen werden?
Antwort:
Diese Putze können als oberste Putzlage stehenbleiben. Feinputze bzw. Farbanstriche sind optische Ergänzungen bzw. an der Außenfassade zum Schutz vor Schlagregen.
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Auf was muss ich nach der Sanierung achten?
Antwort:
- Wichtig für eine langfristige trockene und salzfreie Wandoberfläche ist eine ausreichende Lüftung der Räumlichkeiten.
- Außerdem dürfen feuchte Wände nicht mit Mobiliar verstellt werden, was ein Unterbinden von Luftzirkulation mit sich bringen würde.
- Der Putz muss die Feuchtigkeit aus der Wand leicht über die Oberfläche in den Raum abgeben können. Ansonsten entsteht ein Feuchtestau im Putzgefüge, Salze werden gelöst, wandern an die Putzoberfläche und zerstören diese.
